Ulrich Seidl
Liebe - Glaube - Hoffnung
18. April 2013 — 26. Mai 2013
Ulrich Seidl. PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung, Filmkader aus / Frame from: PARADIES. Liebe, 2012, Kamera/Camera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman, © Ulrich Seidl Film Produktion, Tatfilm, Parisienne de Production, ARTE France Cinéma
Ulrich Seidl. PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung, Filmkader aus / Frame from: PARADIES. Liebe, 2012, Kamera/Camera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman, © Ulrich Seidl Film Produktion, Tatfilm, Parisienne de Production, ARTE France Cinéma
Ulrich Seidl. PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung, Filmkader aus / Frame from: PARADIES. Liebe, 2012, Kamera/Camera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman, © Ulrich Seidl Film Produktion, Tatfilm, Parisienne de Production, ARTE France Cinéma
Ulrich Seidl. PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung, Filmkader aus / Frame from: PARADIES. Glaube, 2012, Kamera/Camera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman, © Ulrich Seidl Film Produktion, Tatfilm, Parisienne de Production, ARTE France Cinéma
Ulrich Seidl. PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung, Filmkader aus / Frame from: PARADIES. Hoffnung, 2012, Kamera/Camera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman, © Ulrich Seidl Film Produktion, Tatfilm, Parisienne de Production, ARTE France Cinéma
Ulrich Seidl. PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung, Filmkader aus / Frame from: PARADIES. Hoffnung, 2012, Kamera/Camera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman, © Ulrich Seidl Film Produktion, Tatfilm, Parisienne de Production, ARTE France Cinéma
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Ulrich Seidl, Liebe/Glaube/Hoffnung, Blick in die Ausstellung, © O.O.
Am 17. April 2013 eröffnet BAWAG P.S.K. Contemporary die Ausstellung PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung des österreichischen Filmemachers, Drehbuchautors und Produzenten Ulrich Seidl. Seidl hat dazu aus seiner gleichnamigen Filmtrilogie signifikante Filmkader ausgewählt und als Fotos drucken lassen.
Ulrich Seidl wurde für sein Filmschaffen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ Anfang des Jahres den Österreichischen Filmpreis 2013. Den zweiten Teil seiner Trilogie „PARADIES: Glaube“ würdigte die Jury der Filmfestspiele Venedig 2012 mit einem Spezialpreis.
„Ich versuche, die Schönheit in der vermeintlichen Hässlichkeit zu finden. Die Medienwirklichkeit, in der wir leben, ist geschönt, verstellt und falsch. So schauen wir nicht aus. Was mich interessiert ist, wie unsere Körper wirklich sind. So etwas muss man auch zulassen.“ Ulrich Seidl.
„PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung“. Drei Filme, drei Frauen, drei Sehnsuchtsgeschichten. Im Mittelpunkt von Ulrich Seidls Filmtrilogie stehen Sexualität, Spiritualität und Körperlichkeit sowie Sehnsüchte und Wünsche von drei Frauen, die miteinander verwandt sind. Alle drei verlieben sich, sind verliebt und werden im Laufe der jeweiligen Geschichte enttäuscht.
Im ersten Teil der Paradies-Trilogie fährt Teresa, die 50- jährige Sextouristin, nach Kenia, um als „Sugarmama“ die Liebesdienste von schwarzen Beachboys in Anspruch zu nehmen. Für Anna Maria, eine alleinstehende Frau um die 50 und Schwester von Teresa, liegt das Paradies bei Jesus.
In „PARADIES: Glaube“ verbringt sie ihren Urlaub damit, mit 40 cm großen Wandermuttergottes-Statuen missionierend von Haus zu Haus zu gehen. Als eines Tages ihr Ehemann, ein Ägypter und Moslem, nach Jahren der Abwesenheit nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen.
Im dritten Film „PARADIES: Hoffnung“ verbringt Teresas 13-jährige, übergewichtige Tochter Melanie ihre Ferien in einem Diätcamp in der österreichischen Provinz. Zwischen Sporterziehung und Ernährungsberatung, Polsterschlachten und ersten Zigaretten verliebt sie sich in einen um 40 Jahre älteren Arzt. Ulrich Seidl zeigt uns drei Frauen mit ihren unvollkommenen Körpern und in all ihrer Einsamkeit, emotionalen Enge und sozialen Zwängen, denen sie ausgeliefert sind sowie die damit verbundene Enttäuschung ihres Scheiterns. Jede einzelne Bildeinstellung im Film ist sorgfältig komponiert. Diese ästhetische Bildkomposition bildet ein Gegengewicht zu den intimen, konfliktgeladenen und gelegentlich auch verstörenden Szenen. Es lag deshalb nahe, die Spannung zwischen Ästhetik und Existenz auch im statischen Bild zu erproben.
In Wien ergänzt Ulrich Seidl sein Experiment mit dem Format der Ausstellung durch eine Installation, die auf seinem Film „Bilder einer Ausstellung“ (1995) basiert. Die verschiedenen Charaktere werden mit verschiedenen Gemälden konfrontiert. Impressionen der Filmarbeiten des Fotografen Reiner Riedler ergänzen das Ausstellungsprojekt.
















